SPD/FWG (Freie Wählergemeinschaft) Parkstetten
Wahlversammlung am 22. Januar 2026 im RSV-Sportheim
Auch alle Gemeinderatskandidatinnen und
Gemeinderatskandidaten nutzten die Gelegenheit sich
ausgiebig vorzustellen und die Beweggründe ihrer Kandidatur
zu erläutern
SPD-Landratskandidat Oskar Saller verwies in einer
leidenschaftlichen Rede auf notwendige Initativen und
Verbesserungen in der Politik des Landkreises
Bericht über die Versammlung von Konrad Rothammer
(Der Bericht erschien auch im Straubinger Tagblatt wurde aber von der
dortigen Redaktion erheblich gekürzt)
Gemeinsam Zukunft gestalten
Die Kandidaten der SPD/FWG stellten sich vor
Die erste Wahlversammlung der SPD/FWG (Freie Wählergemeinschaft)
am Donnerstag, den 22.01.2026 im RSV-Sportheim fand großes
Interesse. Der 1. Bürgermeister Martin Panten und die SPD/FWG-
Bewerber zum Gemeinderat stellten ihre Ziele vor. Der SPD-
Landratskandidat Oskar Saller aus Bogen und der SPD-
Fraktionssprecher im Kreistag Martin Kreutz aus Mallersdorf-Pfaffenberg
informierten über neueste Entwicklungen im Landkreis. Christian
Hentschel, der Sprecher der Freien Wählergemeinschaft, führte durch die
Versammlung.
„Wer in der Gegenwart verharrt, der wird verlieren, die
Rahmenbedingungen verändern sich ständig“, erinnerte Bürgermeister
Martin Panten. Er wolle die begonnenen Projekte gerne weiterführen,
aber auch Neues zum Wohl aller anpacken. Deshalb bewerbe er sich um
eine weitere Amtszeit. Der frühere Oberregierungsrat verwies auf seine
Fachkompetenz und seine guten Verbindungen in die verschiedensten
Behörden. „Man muss nicht alles können, aber man muss wissen, wen
man fragen kann, um Probleme zu lösen“, sagte Panten. Jede Meinung
müsse ernst genommen werden. Er habe gelernt zuzuhören.
Transparenz und Offenheit seien ihm das Wichtigste. Der Bürgermeister
verwies auf das nun barrierefreie und energetisch sanierte Rathaus, die
Verwirklichungen des Radweges zum Sportzentrum, des Baugebiets
Mitterfeld III und vieler anderer Projekte. Begonnen habe man den Bau
der dringend benötigten KiTa Weiherwichtel. Panten erinnerte daran,
dass für den Betrieb von drei bestehenden Kindergartengruppen derzeit
nur befristete Genehmigungen vorlägen. Auch die Ansiedlung eines
Supermarktes sei auf einem sehr guten Weg. In Kürze würden dazu
Ergebnisse veröffentlicht. Vollkommen neue Entwicklungsmöglichkeiten
für die Gemeinde gebe es nach dem Abschluss der
Hochwasserschutzbauten. Derzeit streite er zusammen mit anderen
betroffenen Bürgermeisterkollegen mit der bayerischen Staatsregierung
weiter um die Höhe der geforderten „freiwilligen Beteiligtenleistung“. Erste
Erfolge seien bereits sichtbar.
Der 2. Bürgermeister Franz Listl verwies darauf, dass in den
vergangenen sechs Jahren die allermeisten Gemeinderatsbeschlüsse
einstimmig gefasst wurden. Zudem habe man sehr viele Zuschüsse
generieren können. Ärgerlich sei, dass durch die massiven
Zinssteigerungen einige sicher geglaubte Projekte wie „betreutes
Wohnen“ derzeit auf Eis lägen.
Alle Gemeinderatskandidaten auf der SPD/FWG-Liste stellten sich vor
und sprachen ausführlich über ihre Beweggründe und Ziele. Deutlich
wurde, dass besonders Kinder, Jugendliche, Senioren und ein
Dorfwirtshaus große Anliegen sind. Viele Vorschläge befassten sich auch
mit dem Ausbau und dem Erhalt der gemeindlichen Infrastruktur und der
Nahversorgung, den Gemeindefinanzen, altersgerechtem Wohnen,
Gewerbeansiedlungen, Landwirtschaft und Naturschutz.
Krankenhausrettung möglich?
Der SPD-Landratskandidat Oskar Saller aus Bogen informierte in einer
leidenschaftlichen Rede über seine Ziele für den Landkreis. Er komme
beruflich viel herum und habe gesehen, dass in Westerstede ein mit
Bogen vergleichbares Krankenhaus mit der Bundeswehr eine „Zivil-
Militärische-Zusammenarbeit“ begonnen hat. Wegen der nahen
Bundeswehrstandorte Mitterharthausen, Bogen und Regen müsste das
auch bei uns möglich sein, war die Meinung des Landrats- und
Kreistagskandidaten. Er habe diese Variante bereits bei verschiedenen
Entscheidungsträgern angeregt. Somit wäre auch der Bund bei der
Finanzierung des Krankenhauses beteiligt. Der örtliche
Personennahverkehr, das Jugendtagungshaus, das Internat in Mitterfels
und vieles Weitere wurden mit Martin Kreutz und Oskar Saller diskutiert.